20
Sep
2007

leben

leben
an der oberfläche

vorsichtiges
dahingleiten

langsames
vorwärts tasten

schritt für schritt
weiter leben

nur nicht untergehen


eintauchen
bedeutet den tod

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Samt-Seide-Alltagstrott - 20. Sep, 20:07

ich

wünsche, ich wäre nur annähernd so weit wie du jetzt bist...liebe antje..geh weiter, nur nicht stehen bleiben, ich gehe gedanklich mit, vielleicht kann ich ja etwas daraus lernen!

ich wünsche dir nur das beste
liebste grüße
bea

fata morgana - 22. Sep, 12:08

danke, liebe bea -
am liebsten wäre ich schon viel, viel weiter...
doch ich habe 'beschlossen', mir diese zeit zu geben - geduld mit mir und dem leben, schritt für schritt...

für deine kleine auszeit, wünsche ich dir alles gute :-)
lieblingsbank (Gast) - 20. Sep, 22:07

schlaf gut

fata morgana - 22. Sep, 12:09

...verrate es nur keinem -
ich warte immer noch auf mein neues bett ;-)
Lange-Weile - 21. Sep, 09:19

Traurigkeit

Hallo Fata Morgana,

das hört sich ein bißchen nach Traurigkeit an,
so, als würden heimliche Tränen noch der Vergangenheit nachweinen :-(.


Gruß LaWe

fata morgana - 22. Sep, 12:18

nein, keine traurigkeit wegen vergangener dinge -

eher das gefühl, diesen ganzen ballast immer noch im inneren bei mir zu tragen. die oberfläche funktioniert wieder 'fast perfekt', doch da ist so einiges, was es zu verarbeiten gibt... in den letzten wochen war so vieles zu erledigen, die "seelenarbeit" blieb da auf der strecke. wenn man dann wieder etwas zur ruhe und zum nachdenken kommt, tauchen wieder dinge aus der tiefe auf...
elsa_fin - 21. Sep, 16:27

Eintauchen?

Warum denn nicht eintauchen?

Sun-ray - 21. Sep, 23:54

weil es ab gewisser tiefe unerträglich ist.
fata morgana - 22. Sep, 12:24

ja, weil in der tiefe dinge 'lauern' -
denen ich mich nach und nach stellen werde muss. augen verschließen hilft nur eine zeitlang, ist keine lösung...
Sun-ray - 21. Sep, 23:53

ich weiß genau, was du meinst.
die eine tastet, andere flitzt.

nur nicht untergehen.

natürlich stirbt man nicht.
nicht jetzt
und nicht so.
aber wir wollen leben.
nicht tastend,
nicht flitzend,
sondern spürbar glücklich.
bleibt in solchen zeiten die frage:
entfernen wir uns davon
oder gehen wir darauf zu?
insofern müßig,
als man ist, was man ist
und fühlt, wie man fühlt -
flitzend wie tastend
keine beschlusssache.
nur nicht untergehen
dagegen überlebensnotwendig.

wir werden härter im tragen
und immer weicher im fühlen.
wie lange und wohin
führt dieser weg?
wir wissen es nicht.

nur:
nicht untergehen.
bloß nicht untergehen.

fata morgana - 22. Sep, 12:28

ja, du weißt was ich meine -

"wir werden härter im tragen und immer weicher im fühlen" - ja stimmt, nur bin ich seit längerem am überlegen, ob das eine gute kombination ist...?
miyelo - 28. Sep, 15:21

Schön, dass du wieder da bist!

In deinem Gedicht fordern die ersten und die letzten beiden Zeilen meinen Widerspruch heraus, aber sicher empfindest du momentan so und wenn es für dich richtig ist ... Aber irgendwann musst du die Oberfläche verlassen und dich doch in die Tiefe trauen. Pass auf dich auf und warte den richtigen Zeitpunkt ab.
Liebe Grüße
Elke

fata morgana - 2. Okt, 13:41

ja, der widerspruch ist berechtigt - und es ist auch sonst nicht meine art...

doch zur zeit ist mir nur so, ein (über)leben gut möglich. nach und nach, werde ich die tiefe ergründen und 'aufarbeiten'.
lieben gruß an dich.
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